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Sasbachs Bürgermeister Gregor Bühler gab bei der Gemeinderatssitzung am Montag einen Ausblick auf die baulichen Maßnahmen in diesem Jahr. Des Weiteren beschäftigt sich die Gemeinde mit zwei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung.

„Mit dem neu konstituierten Gemeinde- und Ortschaftsrat bin ich von der Schlagkraft und dem Veränderungswillen, der aus diesen Gremien erwächst, absolut überzeugt“. Bürgermeister Gregor Bühler zeigte sich in der ersten Sitzung des Gemeinderats 2020 zuversichtlich, dass es ein arbeitsreiches Jahr wird und er sich sehr darauf freue. 

2019 sei viel für die Betreuung der Kinder in Kitas und Schule getan worden. In Obersasbach gab es bauliche Maßnahmen, auf die Grundschule Sasbach werde 2020 großes Augenmerk gelegt. Im November wurde entschieden, die Werkrealschule Oberachern mit Außenstelle Sasbach ganz nach Sasbach zu verlegen. „Zum neuen Schuljahr soll der neue Schulverbund aus Grund- und Werkrealschule wieder in Sasbach seine Heimat haben. Entsprechende Anträge sind gestellt, wir warten auf die Vollzugsmeldungen sowie die Bestätigung von Florian Bischkopf als neuen und alten Schulleiter“.  

Bühler ging ausführlich auf die zehn parallel laufenden Maßnahmen in der Bühler Straße vom Neubau der Ochsenbrücke bis zur Querungshilfe am nördlichen Ortseingang ein. Sofern das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Mitte März abgeschlossen sein. Weiter werde der Glasfaserausbau forciert, 2020 stehe der Ausbau „Obersasbach Nord“ an.  Auch in der Wasserversorgung habe der Gemeinderat die Weichen für eine möglichst gute Versorgung gestellt. Neben der Vergabe der Betriebsführung an die Stadtwerke Bühl und den neuen Notruf müsse in Zukunft einiges in das Netz investiert werden. 

„Die Gesellschaft wandelt sich, die Art zu wohnen ebenfalls“, so Bühler. Deshalb wurden mit  den  Bauplätze am „Vogelsberg“ und den Bebauungsplänen „Häusler“ und „Kirchwegfeld“ nötige Schritte in die Wege geleitet. Nach der Erschließung würden 2020 entsprechende Bauaktivitäten erwartet. Verwaltung und Gemeinderat waren mit den Service-Wohnungen am Pflegeheim mit der Zukunftslösung für die Erlenbader Schwestern befasst. „Wir wollen dieses Jahr dieses Verfahren nach über sieben Jahren verhandeln und beraten abschließend, damit der Schritt in die Vollzeitpflege kleiner wird“, sagte der Bürgermeister.

Wassergebühr erhöht

Kämmerer Joachim Falk brachte die Eckdaten für den Eigenbetrieb der Wasserversorgung als Entwurf ein. Er erläuterte, dass 411 000 Euro in neue Wasserleitungen investiert werden. Finanziert werde der Betrag durch ein Darlehen von 342 000 Euro und Beiträge. Der Schuldenstand werde Ende des Jahres, 2,4 Millionen Euro betragen. Die kostendeckende Wassergebühr wurde ab dem 1. Januar von 1,71 Euro pro Kubikmeter auf 2,10 Euro angehoben.