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Seit der Gründung des Freundeskreises Sasbach-Mapello am 22. Juni 1992 stand das Duo Johannes Allgöwer und Romeo Sauer an der Spitze des Freundeskreises. Nun kandidierten die beiden „Amici“ nicht mehr. 

Sasbach-Obersasbach. Nach 28 Jahren ging eine Ära in der so erfolgreichen Partnerschaft mit der Gemeinde Mapello zu Ende. Einstimmig wurde Yvonne Howald-Scheurer bei der Mitgliederversammlung zur neuen Vorsitzenden gewählt, gleiches Votum erhielt ihr Stellvertreter Georg Graf. Nachfolgerin von Kassier Günter Mahle ist Marianne Graf und Markus Hund übernimmt als Schriftführer die Amtsgeschäfte von Kurt Degen. Den Vorstand komplettieren Johannes Allgöwer, Manfred Scheurer, Ewald Panther und Karin Siefermann. Die Kasse prüfen Erik Vollmer und Bernhard Ringwald. 

„Mit Freude und Demut“ nehme sie das neue Amt an, so Yvonne Howald-Scheurer, und betonte, dass Werte wie Freundschaft, Achtung, Respekt und Friede wichtiger denn je seien und gerade in einer Gemeinde-Partnerschaft gelebt werden können. „Wir werden neue Wege gehen, aber die alten nicht vergessen“, so die Vorsitzende.

Eine Premiere mit spontanem Charakter erlebte die Versammlung, als Ewald Panther vorschlug, Johannes Allgöwer zum Ehrenvorsitzenden und Uschi Allgöwer und Romeo Sauer aufgrund ihrer großen Verdienste zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Es gab eine kurze Verständigung am Vorstandstisch, die Mitglieder stimmten einstimmig dafür und ernannten dann auch den früheren Bürgermeister und „Gründervater“ Ewald Panther zum Ehrenmitglied. Denn er war einer der Impulsgeber und Motoren, die mit dem viel zu früh verstorbenen Bürgermeister Gian Maria Mazzola die „Gemellaggio“ ins Rollen brachte.

„Neues Kapitel“

„Wir sind für die Zukunft bereit und ich freue ich, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, so Bürgermeister Gregor Bühler. Dafür sei das Tätigkeitsfeld bestens bestellt. Der Freundeskreis habe mit dazu beigetragen, dass Werte wie Freundschaft, Offenheit, Neugier und Zusammenhalt in der Gemeinde und über Ländergrenzen hinweg gelebt wurden. 

Diese soll auch weiterhin gelebt werden, wobei gerade in der sehr regen Diskussion unter Verschiedenes darüber gesprochen wurde, ob und wie etwa das Internationale Jugendprojekt „Eine Welt von Freunden“ eine Zukunft habe und wie Jugendliche und Erwachsene für die „Gemellaggio“ begeistert werden können. Dieser Aufgabe müssten sich alle im Verein stellen, zumal es immer schwieriger werde, junge wie ältere Bürger zu einer Mitarbeit in Vereinen zu gewinnen. 

Zuvor zeigte Johannes Allgöwer die Erfolgsgeschichte der Partnerschaft auf. Der erste Ehrenvorsitzende bedankte sich bei allen für die große  Unterstützung während der 28 Jahre, bevor Günter Mahle den Kassenbericht darlegte.