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Neuer Vorsitzender

Neuer Vorsitzender

Der neue „Ersthelfer“ des DRK Sasbach heißt Jörg Armbruster. Bei der Mitgliederversammlung wurde der seit 30 Jahren aktive DRKler und frühere Kassierer in offener Wahl einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Nadine Braun an.

Das DRK Sasbach wählte Jörg Armbruster zum neuen Vorsitzenden sowie Laura Baust und Robert Wiegert ebenso einstimmig zu seinen Stellvertretern. Schriftführerin Stefanie Basler bleibt im Amt, Karin Gessler ist die neue Kassiererin, Céline Madlinger und Kai Wieber wurden zu Beisitzern gewählt, Albert Doll und Kurt Sehlinger prüfen weiterhin die Kasse. Bereitschaftsleiter sind Michaela Gerber, Kai Gessler und Hans-Peter Ernst.

Gerücht zerstreut

Bürgermeister Gregor Bühler gratulierte den Gewählten und er betonte, wie wertvoll die Arbeit des DRK sei: „Sie bereichern unser Gemeindeleben und machen es sicherer.“ Im Blick auf Gerüchte stellte er klar, dass die Gemeinde nicht beabsichtige, das frühere Obersasbacher Feuerwehrhaus und heutige DRK-Depot zu verkaufen. Da fiel den DRK-Helfern ein Stein vom Herzen.

Der Bürgermeister hatte noch eine gute Nachricht: Die Gemeinde werde die Blutspenderehrungen 2020 in neuer Form wahrnehmen – nicht mehr in einer Gemeinderatssitzung, die 2019er und 2020er Jubilare sollen nun beim Sommerempfang Ehrung erhalten.

Welch wertvolle Arbeit das DRK leistet, machten Nadine Braun und Stefanie Basler deutlich. 2019 leisteten die Aktiven 3454 ehrenamtliche Stunden (Bereitschaft, Guggis, Jugend-Rotkreuz und Festhelfer-Gruppe). Seit Jahren sehr gut besucht sind die drei Blutspenden mit diesmal 578 Spendern, darunter 51 Erstspender.

Für die Bereitschaft berichtete Karin Gessler, dass neun Aktive auch eine Einweisung als „Betreuer vor Ort“ erhalten hätten, es gab 40 Stunden Sanitätsdienste und durch die Jubiläen 60 Jahre DRK und 20 Jahre Guggis 590 Stunden für das Jubiläum.

Die Ausbilder Michaela Gerber, Kai Gessler und Manfred Scheurer absolvierten 28 Kurse mit 307 Teilnehmern, Erste-Hilfe-Kurse gab es für Mitarbeiter von Firmen, Vereinen, Kindergärten und Feuerwehr, so Scheurer. Die Jugendarbeit hat hohen Stellenwert, derzeit gibt es 38 JRKler und acht Betreuer, sagte Lisa Tobias.

Gute Zahlen

Voll im Einsatz waren in ihrem 20. Jubiläumsjahr die Rot-Kritz-Guggis, Manuela Kunz berichtete in gereimter Form. Die Kasse ist bei Laura Baust in besten Händen, die Zahlen können sich sehen lassen. Für die Feuerwehren Sasbach und Sasbachwalden bedankte sich Swen Broß für die sehr gute Kooperation bei Übungen, Einsätzen und Erster Hilfe.

355 Jahre Treue

355 Jahre Treue

Bei der Mitgliederversammlung des Kirchenchors Sasbach/Obersasbach wurde besondere Treue ausgezeichnet.

Neun aktive Kirchenchormitglieder wurden für 355 Jahre Treue zur Kirchenmusik geehrt, die Urkunden überreichten Pfarrer Jens Bader sowie die beiden Vorsitzenden Lydia Hauser (Obersasbach) und Alois Armbruster (Sasbach). 
Herausragend waren die Jubiläen von Doris Birk und Hildegard König, die seit 60 Jahren im Kirchenchor Sasbach singen und eigentlich bei allen Proben und Aufführungen dabei sind. Gleiches gilt für Brunhilde Doll, die seit 55 Jahren in Obersasbach singt, Jürgen Tauchmann wurde für 45 Jahren geehrt.

Immer geprobt

Ihr Silberjubiläum im Obersasbacher Chor durften Birgit Ringwald, Walburga Schmälzle und Eva Siefermann feiern, Liesel Jülg  aus Sasbach ist seit 40 Jahren Sängerin im Chor St. Brigitta und Alois Armbruster seit 20 Jahren, zuvor sang er fünf Jahre in Wittichen. Geehrt wurden auch Anneliese Seifermann, Josef Seifermann und Edith Striebel, die an allen Proben teilnahmen.

Die musikalische Seelsorgeeinheit zwischen den Kirchenchören Sasbach und Obersasbach wurde in den vergangenen sechs Jahren immer besser, hieß es bei der gemeinsamen Mitgliederversammlung im Obersasbacher Dorfsaal. 2014 wurde die erfolgreiche Partnerschaft begonnen. Beide Kirchenchöre sind rechtlich eigenständig, deshalb gibt es auch zwei Vorsitzende, aber mit Jens Bader einen Präses. Der feierte vor der Versammlung mit dem Chor einen Gottesdienst und bedankte sich für die schöne Mitgestaltung vieler Gottesdienste. Ihn freut, wie sehr sich die Vortragsqualität der Chöre verbessert hat. 

Neue Dirigentin

Der Kirchenchor Sasbach/Obersasbach hat 46 Sängerinnen und Sänger, 2019 wurden 41 Proben sowie 13 Auftritte an allen Festtagen absolviert. Mit Christine Alshut begann 2019 eine neue Dirigentin, die aus Obersasbach stammt, an der Heimschule Lender Musik und Deutsch unterrichtet und seit ihrer Jugendzeit als Organistin und Pianistin den Chor begleitet.

Laut Schriftführerin Erika Baumann nahm der Chor auch beim Dekanatschortag in Sasbachwalden und bei der Verabschiedung von Werner Ruschil teil. Ein großer Blumenteppich an Fronleichnam wurde gelegt. Gesellig war es beim „Hoffeschd bei Lydia“. 

Neues Führungsteam

Neues Führungsteam

Seit der Gründung des Freundeskreises Sasbach-Mapello am 22. Juni 1992 stand das Duo Johannes Allgöwer und Romeo Sauer an der Spitze des Freundeskreises. Nun kandidierten die beiden „Amici“ nicht mehr. 

Sasbach-Obersasbach. Nach 28 Jahren ging eine Ära in der so erfolgreichen Partnerschaft mit der Gemeinde Mapello zu Ende. Einstimmig wurde Yvonne Howald-Scheurer bei der Mitgliederversammlung zur neuen Vorsitzenden gewählt, gleiches Votum erhielt ihr Stellvertreter Georg Graf. Nachfolgerin von Kassier Günter Mahle ist Marianne Graf und Markus Hund übernimmt als Schriftführer die Amtsgeschäfte von Kurt Degen. Den Vorstand komplettieren Johannes Allgöwer, Manfred Scheurer, Ewald Panther und Karin Siefermann. Die Kasse prüfen Erik Vollmer und Bernhard Ringwald. 

„Mit Freude und Demut“ nehme sie das neue Amt an, so Yvonne Howald-Scheurer, und betonte, dass Werte wie Freundschaft, Achtung, Respekt und Friede wichtiger denn je seien und gerade in einer Gemeinde-Partnerschaft gelebt werden können. „Wir werden neue Wege gehen, aber die alten nicht vergessen“, so die Vorsitzende.

Eine Premiere mit spontanem Charakter erlebte die Versammlung, als Ewald Panther vorschlug, Johannes Allgöwer zum Ehrenvorsitzenden und Uschi Allgöwer und Romeo Sauer aufgrund ihrer großen Verdienste zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Es gab eine kurze Verständigung am Vorstandstisch, die Mitglieder stimmten einstimmig dafür und ernannten dann auch den früheren Bürgermeister und „Gründervater“ Ewald Panther zum Ehrenmitglied. Denn er war einer der Impulsgeber und Motoren, die mit dem viel zu früh verstorbenen Bürgermeister Gian Maria Mazzola die „Gemellaggio“ ins Rollen brachte.

„Neues Kapitel“

„Wir sind für die Zukunft bereit und ich freue ich, ein neues Kapitel aufzuschlagen“, so Bürgermeister Gregor Bühler. Dafür sei das Tätigkeitsfeld bestens bestellt. Der Freundeskreis habe mit dazu beigetragen, dass Werte wie Freundschaft, Offenheit, Neugier und Zusammenhalt in der Gemeinde und über Ländergrenzen hinweg gelebt wurden. 

Diese soll auch weiterhin gelebt werden, wobei gerade in der sehr regen Diskussion unter Verschiedenes darüber gesprochen wurde, ob und wie etwa das Internationale Jugendprojekt „Eine Welt von Freunden“ eine Zukunft habe und wie Jugendliche und Erwachsene für die „Gemellaggio“ begeistert werden können. Dieser Aufgabe müssten sich alle im Verein stellen, zumal es immer schwieriger werde, junge wie ältere Bürger zu einer Mitarbeit in Vereinen zu gewinnen. 

Zuvor zeigte Johannes Allgöwer die Erfolgsgeschichte der Partnerschaft auf. Der erste Ehrenvorsitzende bedankte sich bei allen für die große  Unterstützung während der 28 Jahre, bevor Günter Mahle den Kassenbericht darlegte.  

Einbruch Rathaus Sasbach

Einbruch Rathaus Sasbach

Das meldet die Polizei:

Stand 15.30 Uhr:

Offenbar über ein Dachfenster drangen Unbekannte zwischen Mittwochabend zu Donnerstagmorgen in das Rathaus ein und entwendeten dabei einen Tresor. Zwischen 21:20 Uhr am Vorabend und 7 Uhr am Donnerstagmorgen verschafften sich die Unbekannten Zugang auf das Dach des Gebäudes und öffneten ein im dritten Obergeschoss befindliches Dachfenster zu einem Großraumbüro. Nachdem dort sämtliche Schränke durchwühlt wurden, stießen die ungebetenen Besucher auf einen Tresor, den sie via Aufzug nach unten und durch den Haupteingang ins Freie schafften. Dort muss der Safe vermutlich mit einem Auto abtransportiert worden sein. Die Höhe des Sach- und Diebstahlschadens lässt sich derzeit noch nicht abschließend beziffern. Nach der Tatortarbeit durch Beamte des Polizeireviers Achern / Oberkirch und der Kriminaltechnik, haben die die Beamten der Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Zeugen die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Rathausnähe wahrgenommen haben, wenden sich bitte an die Hinweisnummer 0781 21-2820.

Stand 15.10 Uhr: Das meldet das Rathaus Sasbach: Dreiste Täter hebelten in der Nacht vom 22. Januar auf den 23.Januar 2020 mit Werkzeug ausgestattet ein Rathausfenster auf und verschafften sich Zugang in die Amtsräume des Sasbacher Rathauses. Dabei wurden Büroräume durchsucht und schwere Sachbeschädigungen an Büromöbeln und technischen Geräten begangen. Da ein mehr als 300 kg schwerer Tresor aus den Amtsräumen getragen und teilweise mit erheblichen Schleifspuren aus dem Sasbacher Rathaus entwendet wurde, ist derzeit von einer geplanten Tat von mehreren Personen auszugehen. Die Acherner Polizei, die Kriminalpolizei sowie die Rathausverwaltung haben zur Beweissicherung sämtliche Kräfte eingesetzt, um das Vorgehen der Täter zu rekonstruieren und die Ermittlungsarbeit zur Aufklärung dieser Tat aufgenommen. Bürgermeister Gregor Bühler hat zwischenzeitlich die kommunale Datenschutzbeauftragte mit der Dokumentation fehlender Gegenstände und Unterlagen beauftragt und die gesamte Rathausverwaltung arbeitet unter Hochdruck daran, betroffene Bürgerinnen und Bürger gegebenenfalls zu informieren. Aktuell kann nach einem ersten Überblick festgestellt werden, dass die Auswirkungen auf die Bevölkerung nur gering sind. Es fehlen nur wenige, personenbezogene Unterlagen. Das Haupt- und Ordnungsamt mit dem Sachgebiet der kommunalen Ortspolizeibehörde arbeitet eng mit der Polizei zusammen, um bestmögliche Ermittlungsansätze zu erarbeiten. Die Sprechzeiten der Rathausämter wurden bis auf die Öffnung des Bürgerbüros am 23 und 24.Januar 2020 eingeschränkt. Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Sasbach werden gebeten, verdächtige Wahrnehmungen und Beobachtungen im direkten oder indirekten Zusammenhang des Einbruchs der Polizei mitzuteilen und auch im Allgemeinen besonders aufmerksam zu sein, wenn Beobachtungen gemacht werden, die möglicherweise für den Moment der Wahrnehmung gar befremdlich erscheinen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.presseportal.de / Polizei Offenburg

Stand 14.15 Uhr: Unbekannte sind letzte Nacht ins Sasbacher Rathaus eingebrochen und haben einen Tresor gestohlen. Viel ist noch nicht bekannt, im Laufe des Nachmittags will das Polizeipräsidium Offenburg Einzelheiten veröffentlichen. Momentan laufen noch Untersuchungen.

Bauarbeiten schreiten voran

Bauarbeiten schreiten voran

Sasbachs Bürgermeister Gregor Bühler gab bei der Gemeinderatssitzung am Montag einen Ausblick auf die baulichen Maßnahmen in diesem Jahr. Des Weiteren beschäftigt sich die Gemeinde mit zwei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung.

„Mit dem neu konstituierten Gemeinde- und Ortschaftsrat bin ich von der Schlagkraft und dem Veränderungswillen, der aus diesen Gremien erwächst, absolut überzeugt“. Bürgermeister Gregor Bühler zeigte sich in der ersten Sitzung des Gemeinderats 2020 zuversichtlich, dass es ein arbeitsreiches Jahr wird und er sich sehr darauf freue. 

2019 sei viel für die Betreuung der Kinder in Kitas und Schule getan worden. In Obersasbach gab es bauliche Maßnahmen, auf die Grundschule Sasbach werde 2020 großes Augenmerk gelegt. Im November wurde entschieden, die Werkrealschule Oberachern mit Außenstelle Sasbach ganz nach Sasbach zu verlegen. „Zum neuen Schuljahr soll der neue Schulverbund aus Grund- und Werkrealschule wieder in Sasbach seine Heimat haben. Entsprechende Anträge sind gestellt, wir warten auf die Vollzugsmeldungen sowie die Bestätigung von Florian Bischkopf als neuen und alten Schulleiter“.  

Bühler ging ausführlich auf die zehn parallel laufenden Maßnahmen in der Bühler Straße vom Neubau der Ochsenbrücke bis zur Querungshilfe am nördlichen Ortseingang ein. Sofern das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Mitte März abgeschlossen sein. Weiter werde der Glasfaserausbau forciert, 2020 stehe der Ausbau „Obersasbach Nord“ an.  Auch in der Wasserversorgung habe der Gemeinderat die Weichen für eine möglichst gute Versorgung gestellt. Neben der Vergabe der Betriebsführung an die Stadtwerke Bühl und den neuen Notruf müsse in Zukunft einiges in das Netz investiert werden. 

„Die Gesellschaft wandelt sich, die Art zu wohnen ebenfalls“, so Bühler. Deshalb wurden mit  den  Bauplätze am „Vogelsberg“ und den Bebauungsplänen „Häusler“ und „Kirchwegfeld“ nötige Schritte in die Wege geleitet. Nach der Erschließung würden 2020 entsprechende Bauaktivitäten erwartet. Verwaltung und Gemeinderat waren mit den Service-Wohnungen am Pflegeheim mit der Zukunftslösung für die Erlenbader Schwestern befasst. „Wir wollen dieses Jahr dieses Verfahren nach über sieben Jahren verhandeln und beraten abschließend, damit der Schritt in die Vollzeitpflege kleiner wird“, sagte der Bürgermeister.

Wassergebühr erhöht

Kämmerer Joachim Falk brachte die Eckdaten für den Eigenbetrieb der Wasserversorgung als Entwurf ein. Er erläuterte, dass 411 000 Euro in neue Wasserleitungen investiert werden. Finanziert werde der Betrag durch ein Darlehen von 342 000 Euro und Beiträge. Der Schuldenstand werde Ende des Jahres, 2,4 Millionen Euro betragen. Die kostendeckende Wassergebühr wurde ab dem 1. Januar von 1,71 Euro pro Kubikmeter auf 2,10 Euro angehoben.